PSYCHOTHERAPIE

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist ein eigenständiges Verfahren zur Erkennung und Behandlung psychischer, psychosozialer oder psychosomatischer Beschwerden. Sie nutzt wissenschaftlich fundierte Methoden, um seelisches Leiden zu lindern, in Lebenskrisen zu unterstützen, belastende Verhaltensmuster zu verändern und die persönliche Entwicklung sowie psychische Gesundheit zu fördern.

Depression

Negative und pessimistische Gedanken, Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, das Gefühl von Aussichtslosigkeit, Schlafstörungen und Appetitverlust sind die häufigsten Symptome einer Depression.

Frauenthemen

Großmutter, Mutter, Tochter, Arbeitssuchend, Wechsel und wie damit umgehen – all dies können Themen sein, mit denen Sie zu tun haben, ebenso wie Erschöpfung und das Gefühl, den eigenen Platz im Leben neu finden zu müssen.

Familienkriesen

Ein Familienmitglied zeigt deutliche Symptome wie etwa eine Essstörung, eine Depression oder aggressives Verhalten, und die gesamte Familiendynamik dreht sich schließlich nur noch um das „Problem“

Pubertät

Persönliche Entfaltung, Schule, Freunde – vieles verändert sich, neue Erwartungen entstehen, und manchmal ist es gar nicht leicht, den eigenen Weg zu finden. Wie kann ich dabei wachsen, mich gut entfalten und im Gleichgewicht bleiben?

Panik / Angst

Herzrasen, Enge in der Brust, aufsteigende Panik, Zittern, Schwindel, Übelkeit, Schweißausbrüche und sogar das Gefühl, in einer lebensbedrohlichen Situation zu sein – all das sind typische körperliche Reaktionen einer starken Angst- oder Panikattacke.

Arbeitslosigkeit

Der Verlust des Arbeitsplatzes kann jede*n treffen und stellt nicht nur finanziell, sondern auch gesundheitlich eine Herausforderung dar. Diese Einschränkungen erschweren zudem den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Dieses Thema kann auch im Coaching behandelt werden.

Paarkonflikte

Wenn in einer Beziehung fast nur noch Streit und Konflikte dominieren und gemeinsame Zeit nicht mehr als schön empfunden wird, sondern zunehmend als Belastung empfunden wird, kann dies die Partnerschaft stark belasten und das Wohlbefinden beider Partner beeinträchtigen.

Lebenskrisen

Das Ende einer Beziehung, ein Umzug, Unzufriedenheit im Beruf oder eine Krankheit im nahen Umfeld – es gibt viele Gründe, warum das Leben plötzlich aus dem Gleichgewicht geraten kann und Gefühle von Angst, Trauer oder Druck auslöst.

 

Die Methode –  Systemische Familientherapie

Systemische Familientherapie ist ein Ansatz in der Psychotherapie, der sich auf die Interaktionen innerhalb einer Familie und deren Dynamiken konzentriert, anstatt sich ausschließlich auf einzelne Familienmitglieder zu fokussieren. Sie ist wissenschaftlich fundiert und fachlich anerkannt. Diese Therapieform betrachtet Familien als ein komplexes soziales System, in dem jedes Mitglied eine Rolle spielt und von den Handlungen der anderen beeinflusst wird.

Ein zentraler Aspekt der systemischen Familientherapie ist die Betrachtung von Symptomen oder Problemen eines Einzelnen im Kontext des gesamten Familiensystems. Probleme eines einzelnen Familienmitglieds werden oft als Ausdruck oder Ergebnis von Beziehungs- und Kommunikationsmustern innerhalb der Familie verstanden. Die Therapie konzentriert sich darauf, diese Muster zu identifizieren, zu verstehen und zu verändern, um positive Veränderungen für alle Beteiligten zu ermöglichen.

Die systemische Familientherapie nimmt jedoch nicht nur Einfluss auf die Interaktionen im Familiensystem, sondern betrachtet die Probleme des Einzelnen auch im Zusammenhang mit seinen sozialen Beziehungen und seiner aktuellen Lebenssituation. Sie richtet ihre Aufmerksamkeit auf die Interaktionen in den sozialen „Systemen“ des Einzelnen, wie Familie, Partnerschaft, Freundeskreis oder Arbeitsumfeld, und geht von den dort vorhandenen Fähigkeiten und Stärken aus sowie davon, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Dabei orientiert sich die systemische Familientherapie stark an Lösungsansätzen.

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